Notfall-Rufnummern

Notarztwagen

112

Rettungsdienst und Krankentransport

Schwalbacher Straße 7
61350 Bad Homburg

06172 / 1 92 22

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Vordertaunus

Kreiskrankenhaus
Bad Homburg
Urseler Straße 33

(19 Uhr - 6 Uhr sowie am Wochenende von Fr 19 Uhr -
Mo 6 Uhr)

06172 / 1 92 92

Kreiskrankenhaus
Bad Homburg

 06172 / 140

Gift-Notruf 

 06131 / 23 24 66

Gift-Informationszentrale Mainz (Info-Telefon)

 06131 / 19 240

Polizei-Notruf

110

Feuerwehr-Notruf

112




Verhalten im Notfall

Wenn Menschen verletzt worden sind, muss schnell gehandelt werden:

Sprechen Sie bei einem Notruf klar und deutlich, damit Ihr Gesprächspartner alle wichtigen Informationen akustisch versteht.

Fünf “W”, die Sie sich für den Notruf merken sollten:

   1. Wo ist etwas passiert?
   2. Was ist passiert?
   3. Wie viele Verletzte gibt es?
   4. Welche Art von Verletzungen sind es?
   5. Warten auf Rückfragen!

Wenn möglich, weisen Sie Rettungskräfte an der Straße ein, z.B. wenn Hausnummern nur schlecht erkennbar sind oder die Helfer zu einem Hinterhaus geleitet werden müssen.

Bis zum Eintreffen der organisierten Fachhilfe sollte jeder in der Lage sein, sich selbst und anderen zu helfen.


Rettungskette
 



Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Bevor der Helfer mit den Sofortmaßnahmen beginnt, muss er eine weitere Gefährdung des Patienten und der eigenen Person ausschliessen (Eigenschutz).

In Gefahrensituationen muss auf die Feuerwehr gewartet werden.


Rettung

Wenn unmittelbare Lebensgefahr besteht, muss das Unfallopfer aus der Gefahrenzone gerettet werden, damit weitere Maßnahmen wie die Stabile Seitenlage oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden können.

Als Lebensrettende Sofortmaßnahmen werden die Vitalfunktionen - Bewusstsein und Atmung - überprüft und die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Bewusstlose Patienten werden in stabile Seitenlage gebracht, Patienten ohne Atmung und Kreislauf muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden.

Bei Verschlucken / Ersticken werden Maßnahmen zur Befreiung der Atemwege durchgeführt.




Vergiftet?

Symptome einer Vergiftung sind:

Zur Identifizierung des Giftstoffes schauen Sie sich am Notfallort um, ob Sie Verpackungen, Pflanzenreste o.ä. entdecken. So lässt sich die Ursache oft schnell ermitteln.


Besonderheiten bei Kindern

Kinder sind besonders von Vergiftungen gefährdet, da sie Vieles in den Mund nehmen. Außerdem tritt das Problem auf, dass kleine Kinder Beschwerden nicht oder nicht verständlich artikulieren können.


Maßnahmen

Wie bei jeder Maßnahme der Ersten Hilfe sind zunächst Maßnahmen zum Eigenschutz zu treffen.

Es hilft niemandem, wenn Sie sich auch noch selbst in Gefahr bringen. Zunächst ist nach Möglichkeit die Gefahrenquelle zu beseitigen. Ist dies nicht möglich, so ist die betroffene Person unverzüglich aus der Gefahrenzone zu bringen, da die Schwere der Vergiftung maßgeblich durch Konzentration und Dauer der Gifteinwirkung beeinflusst wird.


Notruf / Vergiftungszentralen

Der Notruf sollte schnellstmöglich erfolgen. Dabei sind neben den normalen Angaben auch folgende Angaben wichtig:

Für Vergiftungsfälle gibt es in vielen Regionen einen spezialisierten Notruf, die so genannten Vergiftungszentrale.

Die Rufnummer finden Sie unter dem Reiter
Notfall-Rufnummern


Kontrolle der Vitalfunktionen

Wichtig ist gerade bei Vergiftungen eine kontinuierliche Kontrolle der Vitalfunktionen, da der gesamte Organismus durch die Vergiftung belastet wird.

Für die verschiedenen Arten der Vergiftung gibt es je nach eingenommener Substanz nachfolgend beschriebene Maßnahmen.


Aufnahme über den Verdauungsweg:

Aufnahme über die Atemwege:

Aufnahme durch Injektionen und Tierbisse:

Aufnahme über die Haut:

Achtung! Da die Gifte über die Haut auch in den Körper des Ersthelfers eindringen können (Kontaktgift), ist jeglicher Kontakt mit dem Gift und dem Patienten zu vermeiden!

Erste Hilfe: Das Gift von der Haut entfernen (abwaschen) bzw. den Betroffenen dabei unterstützen. Darauf achten, dass es nicht zu einer Verteilung des Giftes auf größere Hautbereiche kommt. Soweit möglich, sollten dabei Handschuhe getragen werden. Sollte sich das Gift im Gesichtsbereich befinden (z. B. nach Einnahme von Pflanzenschutzmitteln), darf keine ungeschützte Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt werden.


Besonderheiten bei Kindern